Lothar C. Rilinger
Die Zukunft des „denaturierten Menschen“
Wie das christliche Menschenbild durch
das atheistisch- transhumanistische ersetzt werden soll
Inhalt
Jahrhundertelang wurde der Mensch auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes als eine untrennbare Einheit von Geist und Körper gedacht. Doch diese Einheit wird in der atheistischen Ideologie des Transhumanismus aufgelöst und lediglich als Dualismus gedacht, als Aufspaltung von Geist und Körper. Der Mensch wird nicht mehr als der Natur verpflichtet definiert – er wird nur noch als ein „denaturierter Mensch“ angesehen, der aus einer Sache, aus einem Rechtsobjekt, besteht, die als Körper bezeichnet wird, und aus dem Rechtssubjekt, dem Geist, erklärt. Hieraus folgt, dass nur dem Geist Rechte, vor allem Menschenrechte, zustehen sollen, der Körper hingegen wird als rechtlos angesehen. Dieses Menschenbild hat für das Wertesystem Konsequenzen, die Lothar C. Rilinger aufzeigt.
Über den Autor
Lothar C. Rilinger hat Staats- und Rechtswissenschaften in Freiburg/Brg., Kiel und Hamburg studiert sowie in Hannover ein postgraduales Studium der christlichen Philosophie, allerdings aus rechtlichen Gründen ohne formellen Abschluss, absolviert. Er war als Rechtsanwalt sowie Fachanwalt für Arbeitsrecht und als stellvertretendes Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofes tätig. Darüber hinaus war er viele Jahre zum Landesvorsitzenden des Landesarbeitskreises Christlich-Demokratischer Juristen in Niedersachsen und in den Bundesvorstand des Bundesarbeitskreises Christlich-Demokratischer Juristen gewählt. Zuletzt sind die Bücher „Christentum und Verfassung. Ein Dualismus oder doch eine Einheit?“ (2025) und „Paris: Fluchtpunkt der Gedanken. Begegnungen mit der Stadt und den Ideen von Christen, aber auch laizistisch-atheistischen Denkern“ (2026) erschienen.

